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Quelle: Super Sonntag vom 30.12.2018
„Wichtiges Projekt zur Entlastung“
http://epaper.supersonntag.de/2.0/…

„Thomas Schnelle stellte fest, dass „die Parteifreunde aus Doveren die kritischen Ansichten vieler Bürgerinnen und Bürger aus Doveren teilen“. Diese Kritik sei von diesen im Gegensatz zu den jetzigen Bedenkenträgern auch schon bei den damaligen Planungen geäußert worden und dies gehöre auch „zu einer konstruktiven Auseinandersetzung innerhalb einer Partei dazu“.

Herr Landtagsabgeordneter Thomas Schnelle wen meinen Sie mit jetzigen Bedenkenträger? Die heutigen 25jährigen? Hätten diese im Alter von 5 Jahren ihre Bedenken gegen die L364n äußern sollen.
Das kann doch nicht Ihr Ernst sein?
Oder meinen Sie die älteren? Wir sind bereits vor dem Jahr 2.000 gegen diese sinnlose Straße gewesen. Im Saal Sodekamp Dohmen haben wir am 3. August 2000 an der Protestversammlung, übrigens mit dem heutigen Bürgermeister, teilgenommen. Auf der Webseite junkerberg.com können Sie unter Historie meinen Leserbrief, vom 24. August 2000, finden.
Also wen meinen Sie?

„Es wäre mehr als fahrlässig, den jetzigen Bau und die weitere Planung durch einen Aufschub des ersten Abschnitts zu gefährden“.

Sehr geehrter Herr Landtagsabgeordneter, als Polizist kennen Sie sich sicherlich mit den Begriffen fahrlässig bestens aus?
Kann es fahrlässig sein, die Natur so zu belassen wie sie ist?
Oder ist es grob fahrlässig eine sinnlose Straße zu bauen?

„Die CDU sieht den ersten Bauabschnitt „nur als ersten Schritt zur Lösung an“.

Wie sollen wir das verstehen?
Die CDU will eine Reise tun, geht aber nach dem ersten Schritt nicht weiter?
Wir haben die bessere Lösung, die alle Ortschaften (Stadtteile) einbezieht.
Menschen und Natur schont, sowie weniger kostet und viel schneller zu realisieren ist.

„Auch wir sehen den Lärmschutz als sehr wichtigen Bestandteil der Planungen an“
Herr Roland Müller, stellvertretender Fraktionsvorsitzender der CDU“

Es dürfte auch bis zur CDU vorgedrungen sein, dass es laut Strassen NRW nicht möglich ist, einen Lärmschutz auf der jetzigen geplanten Trasse zu installieren. Es ist schlicht kein Platz da. Für die betroffenen Anliegern bedeutet das ein jahrelanger Rechtsstreit.

„.. dass der Lärmschutz ausgiebig unter zugrunde Lage von weitaus höheren Verkehrsbelastungen als prognostiziert untersucht worden sei.“

Weiß die CDU das es keine belastbaren Lärmpegelmessungen gibt?

Diese werden durch „Erfahrungswerte“ geschätzt.

„Heinz-Josef Kreutzer, Fraktionsvorsitzender der Hückelhovener Christdemokraten im Stadtrat:
„…zeigt sich überrascht von der Meinungsänderung der SPD, die sich inzwischen gegen den Bau der Straße ausgesprochen hat.“

Die SPD entwickelt sich im Medienzeitalter weiter. Die Sorgen der Bürger nimmt sie ernst.
Es werden in der SPD nach Faktenlage entschieden. Die gesamte Opposition, Grüne und ein parteiloser Ratsherr im Stadtrat unterstützen die Bürgerinitiative.

„Die L 364 n stellt ein wichtiges Bauprojekt zur Entlastung der Bürgerinnen und Bürger in Hückelhoven dar und bildet auch die Grundlage zur verkehrlichen Entlastung der Einwohner in Hilfarth. Zirka 1.600 Menschen, die unmittelbar an Gladbacher Straße, Dinstühlerstraße, Hilfarther Straße und Breite Straße wohnen, warten seit Jahrzehnten auf eine Entlastung von täglich 13.000 bis 15.000 Fahrzeugen. Daneben werden ein Altenzentrum und eine Grundschule vom starken Verkehr massiv beeinträchtigt. “

Schenken Sie der Bevölkerung reinen Wein ein. Sagen Sie doch bis wann Sie mit der Entlastung der Straßen rechnen. 2030, länger oder nie? Benutzen Sie die Bevölkerung nicht als Feigenblatt. Unserem Bürgermeister verspreche ich einen Kasten Bier, wenn er erklärt, dass die Umfahrung Doverheide bis ins Gewerbegebiet Baal nicht kommen wird.

„Die Entwicklung dieses Industriegebietes wird gerade im anstehenden Strukturwandel des Rheinischen Reviers als wichtige Maßnahme angesehen.“

Weiß die CDU das der Ministerpräsident NWR Laschet den Braunkohlekumpels versprochen hat sich um Arbeitsplätze zu kümmern. Flächen gibt es an dem ausgekohlten Tagebau genug und quasi umsonst. Glaubt die Hückelhovener CDU, dass die dann arbeitslosen Kumpel täglich eine Reise bis kurz vor der holländischen Grenze tun und retour?

Die Entlastung aller Orte sind uns ein Anliegen. Zwei kurze Straßen packen den Verkehr an der Wurzel und führen ihn auf die Schnellstraßen. Ist es der CDU gleich, wenn neue Verkehrsflüsse beispielsweise die tödliche Ortsdurchfahrt Doveren noch gefährlicher machen?
Für die Anwohner bereits heute unerträglich ist.
Gleiches gilt auch für andere Straßen, beispielweise Baal.
Hier wird Amazon für noch mehr Verkehr sorgen? Mehr Info siehe unsere Webseite.

Die L364n schafft mehr Probleme als sie löst.